Poesie


10 Wünsche eines Welpen


1 Mein Leben dauert zehn, vielleicht auch 12 Jahre. Deshalb schmerzt mich auch jede Trennung von Dir. Denke daran ehe Du mich zu Dir nimmst.
2 Gib mir genügend Zeit, zu verstehen, was Du eigentlich von mir willst.
3 Ich lebe von dem Vertrauen, dass Du In mir erwecken musst.
4 Sei nie lange böse mit mir und sperre mich nicht zur Bestrafung ein. Du hast genügend Abwechslung, hast Dein Vergnügen, Deine Arbeit, Deine Freunde. Ich habe nur Dich !
5 Es macht mir unbeschreiblich Freude, wenn Du mit mir sprichst. Den Sinn Deiner Worte werde ich nie verstehen, aber Deine Stimme, die sich zu mir wendet.
6 Was immer Du mir antust, ich werde es nie vergessen.
7 Ehe Du mich schlägst denke daran, dass ich der Stärkere bin und ich Dich mit einem Biss töten könnte, dass ich aber keinen Gebrauch davon mache.
8 Ehe Du mich unwillig anbrüllst, mich bockig oder faul nennst bedenke, dass mich vielleicht ungeeignetes Futter quält das Du mir gabst, ich vielleicht der brennenden Sonne zu lange ausgesetzt war oder ein verbrauchtes Herz habe.
9 Besonders wenn ich alt werde, kümmere Dich um mich, auch Du wirst einmal alt werden.
10 Gehe jeden Tag mit mir, auch das letzte Stück! Sage nie: Ich kann nicht mit ansehen "oder" Es soll in meiner Abwesendheit geschehen.
Alles ist leichter für mich, alles! Wenn Du bei mir bist. 
-Verfasser unbekannt-
 

 Cosy

Zu meinem Vater hatte ich ein Leben lang ein gestörtes Verhältnis – von der Schult dafür nehme ich die Hälfte auf mich.
Zu meinem Hund hatte ich ein Leben lang nur sehr, sehr selten ein gestörtes Verhältnis – die Schult dafür nehme ich ganz auf mich.
Als mein Vater starb, habe ich geweint. Ein Schrei aus Trauer und Wut.
Als am Tagesanbruch unsere Cosy starb, habe ich mehr geweint – ganz leise.
Ein Stück meiner Seele ist mit ihr gegangen. Jetzt kann ich von Jenseits auf mich gucken .... ich sehe sehr viel Unnützes ... was gestern noch wichtig war. Draußen regnet es. Ein neuer Tag fängt an.
 -Verfasser unbekannt-

 

 

Die Regenbogenbrücke

 

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.

Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen inne hält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.

                           Es hat Dich gesehen.

Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres, dass so lange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein.

  - Verfasser unbekannt-

                                                                                                                                                          

Gebet eines Hundes

 

Am ersten Tag erschuf Gott den Hund.

Am zweiten Tag erschuf Gott den Menschen,

   damit er sich um den Hund kümmert.

Am dritten Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde,

   damit der Hund genügend zu fressen hat.

Am vierten Tag erschuf Gott die Arbeit,

   damit die Menschen für den Hund sorgen können.

Am fünften Tag erschuf Gott den Tennisball,

   damit der Hund genug zu spielen hat.

Am sechsten Tag erschuf Gott den Tierarzt,

   damit der Hund gesund bleibt und die Menschen arm werden.

Am siebten Tag versuchte Gott sich auszuruhen aber er musste mit dem Hund     „Gassi gehen“!

                                                              -Verfasser unbekannt-